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Gesunde Ernährung

Die schönen Vorsetze die häufig im Frühling oder zum Ende des Jahres fest vorgenommen werden finden oft ein frühes Ende, sobald dann wirklich der Magen knurrt. Wenn dann noch zufällig der saftige Geruch vom Dönerladen um die Ecke in die Nase steigt oder der Imbiss mit den drehenden Hähnchen im Schaufenster frohlockt, sind die guten Absichten schnell weit entfernt. Das gewohnte Kaufverhalten lässt geradezu unbewusst die Tüte Chips in den Einkaufswagen wandern und abendliche Fernsehspaß ohne Schoko & Co. ist irgendwie langweilig. „Einer ist keiner.“ oder „Nur heute noch einmal.“ Sind die häufig genannten Sätze bei denen man niemanden geringeren betrügt als sich selbst.

Abwechslung und Mäßigung

Eine Umstellung der Ernährung ist grundsätzlich erst einmal eine Kopfsache. Im Grunde ist es ein richtiger Lernprozess, der neben Motivation auch Durchhaltevermögen verlangt. Bei der Frage, was ist gesunde Ernährung, gibt es mehr als nur eine Meinung, die vertreten wird. Die Fachschaften der Ernährungswissenschaften bei den staatlichen und privaten Hochschulen erlangen jährlich zu neuen Erkenntnissen durch die Forschung und geben oft genug neue Vorschläge für die Praxis. Diese sind auch bitter nötig, wenn man das volkwirtschaftliche Problem einmal näher betrachtet.
Ziel einer gesunden Ernährung ist es zunächst einmal dem Körper das zu geben, was erbraucht damit er gesund bleibt oder wird. Zwei Faktoren, die unabhängig von den Arten der Lebensmittelzufuhr sind, heißen Abwechslung und Maß halten. Eine zu einseitige Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die einen wiederum mehr oder wenig schwerwiegenden Einfluss auf den Organismus haben kann. Die wohl bekannteste Mangelzufuhr ist dem Jod zuzuschreiben. Jod erhält der Körper überwiegend von Fischprodukten. Auch wird das zur Schilddrüsenfunktion benötigte Jod teilweise über die Luft aufgenommen, sofern man sich in Küstennähe aufhält. Bei Mangelerscheinung wächst zunächst die Schilddrüse an um das Defizit zu kompensieren. Äußerlich macht sich das in Form eines Kropfes bemerkbar. Folgen können Schluck- und Atembeschwerden sein, die sich speziell bei älteren Menschen auf Herz- und Kreislaufsysteme auswirken können. Vermutet wird auch ein Zusammenhang zwischen dem Jodmangel und der Mastopathie, also gutartiger Brustgewebeveränderungen oder Brustkrebs. Zum zweiten Faktor Mäßigung kann man natürlich nur Vorbehalt Richtlinien nennen, da diese situationsbedingt und individuell unterschiedlich ausfallen. Allein die Grundfunktion der Organe sind identisch, so dass sich grundsätzlich ein langsameres Essen empfiehlt, da die Magensignale zur Sättigung verhältnismäßig lange zum Gehirn brauchen. Folglich essen wir, obwohl wir schon längst satt sind.

Ohne Wasser kein Leben

Nachdem die zwei Haupteinflussfaktoren verdeutlich wurden, sind an nächster Stelle Inhalte zu nennen. Der triviale Bestandteil Wasser wird zwar häufig genannt, jedoch wird die Bedeutung des H2O eindeutig unterbewertet. Der Mensch besteht aus Wasser und das zu Zweidrittel! Wer zu wenig und zu lange das Falsche trinkt schadet seinem Körper! Ernährung besteht aus Nahrungsmittel und Flüssigkeitszufuhr, wobei die zwei Bestandteile gleich wichtig sind!
In Zeiten der Angebotsvielfallt in den Supermärkten und dem neuen Trend der vielen Bioprodukte, ist dem Kunden bei jedem Einkauf selber überlassen, welche Nahrung er für sich und andere zur Verfügung stellt. Generell kann hier nur festgehalten werden, das Lebensmittel im natürlichen Zustand oftmals mehr Nährstoffe enthalten als im verarbeiteten Zustand. Über Geschmack lasst sich zwar streiten, nicht aber über Konservierungsstoffe, Emulgatoren und Geschmacksverstärker.

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