Sportkrankheit – spinale Stenose
Eine spinale Stenose ist eine Verengung des Wirbelkanals, also eine degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, die oft bei älteren Menschen auftritt und die Motorik und Sensorik erheblich einschränken kann. Die Stenose verläuft immer progredient mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und hat oft starke Schmerzen zur Folge. Ein „krummer Rücken“ ist oft eine eingenommene Schonhaltung, die von einer spinalen Stenose herrührt.
Individuelle Therapie
Die Therapie hängt vom Ausmaß der Beschwerden ab, die bei jedem Patienten anders auftreten. Durch entsprechende Gymnastik kann die Muskulatur der Wirbelsäule gestärkt werden, der gesamte Bereich der Schmerztherapie kann eingesetzt werden, was oft schon notwendig ist, um die Gymnastik überhaupt erst zu ermöglichen. Zusätzlich bekommt der Patient Gehschulungen und Tipps für den Alltag. Es können Schmerzmittel eingesetzt werden bis hin zu Cortison.
Einer konservativen Behandlung sollte stets der Vorrang gegeben werden, erst wenn die Nerven geschädigt sind, muss operiert werden, mit dem Ziel, den Druck auf die Nerven zu verringern und so weiteren Schädigungen vorzubeugen.
Auch Funsport betroffen
Auch beim ausüben von Funsport ist man davor nicht gefeit. Wie schon der Name sagt, geht es bei Funsport hauptsächlich um Spaß und Vergnügen, weniger um die sportliche Leistung oder einen Sieg mit Preisverleihung. Dementsprechend sind auch die Funsportarten. Funsport ist ein Freizeitsport, oft Extremsport oder Trendsport, meist völlig sinnfrei. Gerade auch bei den Extremsportlern ist die Spinale Stenose bekannt. Hinter dem Funsport steht der Wille, etwas zu tun, was man noch nie vorher gewagt hat. Kinder oder ältere Menschen wird man beim Funsport kaum finden. Klettern, Rafting, Inlineskating oder im Winter Snowboarden sind die gängigsten unter ihnen. Der Sportart sind keine Grenzen gesetzt, es gibt alles von Bungee Jumping und Canyon Swing (der Springende fällt wie an einem Pendel seitwärts) angefangen bis hin zu Barfuß-Wasserski, Kopfball-Tischtennis oder Handy-Weitwurf für gefrustete Manager.
Funsportler schließen sich nicht in Vereinen zusammen, eher in Gruppen, die zusammen etwas Außergewöhnliches, sportlich Anstrengendes erleben wollen. An erster Stelle steht nicht die Gruppe, sondern man selbst. Sich selbst beweisen, sich überwinden können und die Herausforderung bilden den Vordergrund.
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